Braucht es den Interim Manager Fulltime?

Oft werden Mandatauschreibungen für Interim Manager mit dem Volumen „Vollzeit“ ausgeschrieben. Ein Einsatz während der ganzen Zeit, das mag für ein Projektleitungsmandat in einem Kundenprojekt im Ausland oder auf einer grossen Baustelle vertretbar sein, beim regulären Projekt inhouse oder in einer Interim Linienfunktion hat sich dieser Ansatz als unnötig erwiesen. Weiterlesen

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All-inclusive! – Stunden- oder Tagessätze für Freiberufler

Immer häufiger trifft man in Projekt-Ausschreibungen den Wunsch nach Honorarsätzen all-inclusive.

Wie rechnet in diesem Fall der Vermittler seine Provision ab? – Nun, hat er einen prozentualen Anteil an der verrechneten Leistung vereinbart, wird also auch der Anteil an den Reisekosten provisioniert. Einmal mehr wird hier auf Kosten des Freiberuflers verdient. Weiterlesen

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Preispolitik von „Web 2.0-Vermittlern“ für Interim Management Mandate

Wir versuchen es mit einem Dumping-Tagessatz. Ein Dummer findet sich auf jeden Fall. Das sagen sich immer häufiger zahlreiche „Web-Vermittler“. Das Erstaunliche ist, dass für die Auftraggeber dieser Billigapproach auch bei leitenden Positionen akzeptabel ist. Es scheinen nur noch der absolute Branchenbezug und ausgewählte Stichworte/Abkürzungen im CV entscheidend zu sein, obwohl wir alle wissen, dass bei Interim Mitarbeit und v.a. als Projektleiter der Erfolg zu einem ganz wesentlichen Teil Weiterlesen

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Interim Management – in der IT-Welt normal, warum in anderen Funktionen nicht?

Bereits des öfteren habe ich mich gefragt, warum Interim Management nicht verstanden wird.

Wenn ich mit Firmen spreche, treffe ich oft die Idee, dass der Interim Manager (IM) in einem Vollpensum arbeiten soll. Gerade hier liegt ja einer der Vorteile des Konzeptes „Interim Management“: Der Interim Manager bringt die erwartete Kompetenz/Kapazität im notwendigen Umfang am richtigen Ort zur benötigten Zeit. Diese Umschreibung beinhaltet doch auch Teilzeiteinsätze! Auch klar ist, dass der Interim Manager auch von den Kosten her (nur effektive Zeit wird bezahlt, keine Headcounts, klare Situation bei der Kündigung, etc.) eine interessante Alternative darstellt. Aber hier habe ich manchmal den Verdacht, dass Vermittler absichtlich „Vollzeit“ vorgeben, um den Umsatz zu optimieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Auftraggeber sich nicht auch bewusst sind, das z.B. der Freitag meist nicht mehr ein sehr produktiver Tag ist und sie trotzdem gewillt sind, diesen Tag zu bezahlen. Vermittler und Auftraggeber können hier vielleichtmehr Angaben machen.

Ein weiterer, schlecht verstandener Punkt ist die Effizienz des Interim Managers: Der IM konzentriert sich ausschliesslich auf sein Thema, seine Aufgabe. Er ist informell nicht eingebunden und hat also keine Berührungsängste und so kaum „Reibungsverluste“, er ist nicht anspruchsvoll bezüglich Arbeitsumfeld, er arrangiert sich mit der Situation, im Gegensatz zum Angestellten, welcher gewisse Ansprüche für sich erfüllt wissen will.

In der IT-Welt sind Interimeinsätze an der Tagesordnung, warum sind die anderen Bereiche in einer Firma für derartige Setups nicht gleich zu haben? Gerne lerne ich von Firmen warum dies so gehandhabt wird.

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